Biographisches Theater
Insbesondere nach der Pandemie soll die ästhetische Bildung an Schulen wieder intensiver gefördert werden. Stefanie Anna Miller hilft den Schüler*innen dabei, ihre eigenen persönlichen Gedanken, Ideen und Themen zu einem Theaterstück heranwachsen zu lassen. Während des Prozesses sollen die Schüler*innen eine eigene Meinung und freieres Denken entwickeln. Oft fällt den Kindern und Jugendlichen dies schwer, aber die Theaterarbeit schult einen freien Geist und die eigene Kreativität. Die gemeinsam entwickelten Theatertexte sollen das Publikum direkt ansprechen und können so auch unbewusste Probleme sichtbar machen. Eine enge Zusammenarbeit mit den Schulsozialpädagog*innen ergänzt und bereichert das Vorhaben.
Neben der Textarbeit und der Chorischen Sprecharbeit, welches auch ein Miteinander der unterschiedlichen AG-Teilnehmer*innen fördert, steht auch der Bau von Bühnenbild und Kostümen im Zentrum des Projekts. Auch tänzerische und musikalische Elemente werden in die Theaterarbeit eingebunden - je nach Interessen, Talenten und Fähigkeiten der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen. Die Aufführung am Ende der Stückentwicklung ist ein wesentlicher Teil des Projekts. Sie kann an der Schule, bei öffentlichen Veranstaltungen oder zu den Schultheatertagen erfolgen. Spätestens auf der Bühne vor Publikum verstehen die Kinder und Jugendlichen, wofür sie zuvor gearbeitet haben - ein durchaus erfüllender Moment.
Zeitplan: An erster Stelle steht die Zusammenstellung eines Ensembles anhand eines Castings, bei dem die Schüler*innen etwas präsentieren dürfen und zeigen können, dass sie ernsthaft und gerne bei der geplanten Theaterstückentwicklung und Vorstellung dabei sein möchten. Im Anschluss sammelt die Gruppe Meinungen und Gedanken zu Fragen wie: Was macht Dich glücklich, wütend, neugierig oder auch traurig? Das chorische Sprechen wird geübt und es werden kleine Spielszenen zu den Themen Freizeit und Zeitvertreib entwickelt. Gemeinsam soll dann eine logische Szenenfolge gefunden und entwickelt werden - der sogenannte rote Faden. Ziel des Projekts ist am Ende die Theateraufführung vor Publikum.
